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Halbinsel
Sinai in Ägypten
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Die Sinai-Halbinsel (arab.: سيناء Sīnā' ) liegt zwischen dem
afrikanischen Kontinent und der arabischen Halbinsel. Die Landmasse
ragt bis ins Rote Meer hinein. Sie wird zu Asien gerechnet. Die
Landschaft ist wüstenhaft und von schroffen, kahlen Gebirgen
geprägt. |
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Orte auf dieser Karte
Assuan (Nördlichste Stadt, Gräber und Tempel)
Abu Rudeis /
El Tur (Sinai am Roten Meer)
Dahab (Badeort auf der Sinai Halbinsel am Roten Meer)
El Qusir (Badeort am Roten Meer)
El Gouna (Badeort am Roten Meer)
El Nabaa (Badeort am Roten Meer)
El
Gemsa (Badeort am Roten Meer)
Hurghada (Badeort am Roten
Meer)
Kairo
(Hauptstadt von Ägypten)
Luxor (Tempel
und Königsgräber)
Marsa Alam (Badeort am Roten Meer)
Nuweiba (Badeort auf der Sinai Halbinsel am Roten Meer)
Suez (Suez Kanal)
Safaga , Port- (Badeort und Hafenstadt am Roten Meer)
Sharm el Sheik
(Badeort auf dem Sinai am Roten Meer)
Taba
(Badeort auf dem Sinai am Roten Meer)
Port
Said
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Die Sinai-Halbinsel gehörte bis 1906 zum Osmanischen Reich, danach zu
Ägypten. Im Sechstagekrieg von 1967 wurde die Halbinsel von Israel
besetzt. Nach dem Friedensvertrag von Camp David 1979 wurde sie 1982
an Ägypten zurückgegeben.
Das Verwaltungszentrum (und damit Hauptstadt) ist El Tur im Westen der
Halbinsel. Eine der bekanntesten Städte ist Sharm El-Sheikh mit seinen
touristischen Einrichtungen. Das ehemalige Fischerdorf Dahab ist ein
beliebtes Ziel für Taucher aus aller Welt, die dort bei den
Korallenriffen tauchen.
Von der Hafenstadt Nuweiba verkehrt eine Fährverbindung der "Arab
Bridge Maritime Company" ins jordanische Aqaba. Durch diese Verbindung
kann das Betreten Israels vermieden werden.
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Die Wüste Et Thi
Et Thi ist der Name der Sandwüste Sinais. Es ist ein Schichttafelland
zwischen Nordsinai und dem Gebirge Südsinais. Mit 20 bis 50 mm
Niederschlag pro Jahr handelt es sich dabei um die unwirtlichste
Gegend der Halbinsel. Dagegen ermöglichen Niederschläge von 150 bis
200 mm im Südsinai Nomaden, ihr Vieh in Wadis und an Berghängen weiden
zu lassen.
Berg Sinai
Der Berg Sinai erhebt sich auf der Sinai-Halbinsel 2292 m über NN. Er
heißt auf Arabisch جبل موسَى (Gabal Mūsā, "Mosesberg"). In der Bibel
gilt der Sinai als Ort der Offenbarung Gottes, vor allem der Gabe der
Zehn Gebote (2. Mose 34 u.ö.). In Psalm 68,9 wird Gott geradezu mit
dem Sinai gleichgesetzt (hebräisch: zä Sinai, der (vom) Sinai). Als
Berg der Gottesoffenbarung wird öfters auch der Horeb genannt, der mit
dem Sinai identisch zu sein scheint.
Erst im 4. Jh. nach Chr. wird der Gebel Musa mit dem biblischen Berg
Sinai gleichgesetzt.
Am Fuß des Sinai befindet sich das
Katharinenkloster, in dem
Konstantin von Tischendorf (1815–1874) die von ihm Codex Sinaiticus
benannte Bibelhandschrift aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. fand - eine
der wichtigsten und bedeutendsten Quellen für die Rekonstruktion des
Bibeltextes.
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