Stand: 2. August 2005
Bei einer Reise in die Region sollte
ein
Impfschutz gegen
Hepatitis A bestehen.
Weitere sinnvolle Impfungen sind: Schutz gegen
Tetanus, Diphtherie, Polio, bei Langzeitaufenthalt über drei
Monate auch
Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt,
Jagd, Jogging, Rucksacktourismus u.a.) kann Impfschutz gegen
Tollwut und
Typhus sinnvoll sein.
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird verlangt bei Einreise
aus einem Gelbfiebergebiet. Zusätzlich wird sie verlangt, wenn
man aus folgenden Ländern einreist: Botswana, Malawi,
Mauretanien, Belize, Costa Rica, Guatemala, Honduras,
Nicaragua, Trinidad und Tobago. Situation bei Serienreise, die
über Gelbfiebergebiet geht, bitte aktuell erfragen.
Akute Magen-Darmerkrankungen sind häufig. Infektionsquellen
sind ungare, lauwarm zubereitete Speisen, nicht ausreichend
durchgebratene Fleisch- und Fischgerichte, kontaminiertes
Wasser und Fruchtsäfte.
Für Trinkzwecke sollte nur abgepacktes Flaschenwasser
benutzt werden, gleiches gilt für die Erfrischungsgetränke,
die überall mit Originalverschluss erhältlich sind.
Schutz vor Insekten- und Mückenstichen durch
körperbedeckende Kleidung und insektenabweisende
Hautschutzmittel sind wirksame Maßnahmen zur Verhütung von
einigen Infektionskrankheiten (u.a. West Nile Fieber). Die
zusätzlich vorbeugende Einnahme einer Malariaprophylaxe ist
z.Zt. nicht notwendig.
Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in
den letzten Jahren zwar deutlich verbessert. Dennoch
entspricht sie auch in den Touristenzentren nicht immer
westeuropäischem Standard. Daher wird nachdrücklich der
Abschluss einer Auslands-Reisekrankenversicherung empfohlen,
die auch einen im Notfall medizinisch notwendigen (Flug-)Rücktransport
abdecken sollte. Von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird
wegen der häufig vorkommenden schweren Unfälle im
Straßenverkehr abgeraten.