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Sankt Katharinenkloster auf dem Sinai

Geschichte des Katharinen Klosters

Dieses Kloster wurde, zum Schutz der Mönchsgemeinschaft die bereits seit dem 4. Jhdt. am Fuße des Mosesberges lebte, im 6. Jhdt von Kaiser Justinian an der Stelle des "brennenden Dornbusches", errichtet.

Die wichtigsten Bauwerke innerhalb der zwischen 12 und 15 Meter hohen Mauer sind die Basilika aus dem 6. Jhdt., die Moschee aus dem 11. Jhdt. und die Bibliothek mit einer imponierenden Sammlung von 3500 Manuskripten und einer Sammlung byzantinischer Ikonen.

 Benannt wurde das Kloster nach einer in Alexandria geborenen Aristokratin, die zum Christentum übertrat und als Märtyrerin starb. Ihre Gebeine wurden von den Mönchen gefunden und in Reliquenkästen aufbewahrt.

Öffnungszeiten: außer Freitag, Sonn- und Feiertagen von 9.30 - 12.00 Uhr.

Berg Sinai
Der Berg Sinai erhebt sich auf der Sinai-Halbinsel 2292 m über NN. Er heißt auf Arabisch جبل موسَى (Gabal Mūsā, "Mosesberg"). In der Bibel gilt der Sinai als Ort der Offenbarung Gottes, vor allem der Gabe der Zehn Gebote (2. Mose 34 u.ö.). In Psalm 68,9 wird Gott geradezu mit dem Sinai gleichgesetzt (hebräisch: zä Sinai, der (vom) Sinai). Als Berg der Gottesoffenbarung wird öfters auch der Horeb genannt, der mit dem Sinai identisch zu sein scheint.

Erst im 4. Jh. nach Chr. wird der Gebel Musa mit dem biblischen Berg Sinai gleichgesetzt.

Am Fuß des Sinai befindet sich das Katharinenkloster, in dem Konstantin von Tischendorf (1815–1874) die von ihm Codex Sinaiticus benannte Bibelhandschrift aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. fand - eine der wichtigsten und bedeutendsten Quellen für die Rekonstruktion des Bibeltextes.
(C) Wickipedia.de

 

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Texte mit freundlicher Unterstützung des staatlichen Fremdenverkehrsamtes von Ägypten