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El Minia (El
Minya)
Die Geschichte von El Minia und El Minia
heute
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Die Provinzhauptstadt El Minia mit ca. 150.000
Einwohnern liegt rund 230 km südlich von Kairo am Mittellauf des
Nils. El Minia ist der Mittelpunkt des oberägyptischen
Baumwollhandels und bietet dem Besucher einen faszinierenden
Einblick in das bunte orientalische Leben. Die Stadt mit ihren
schönen Plätzen und der breiten Uferpromenade, der Nil ist hier
ca. 1 km breit, zusammen mit dem ausgesprochen freundlichen Wesen
der Bewohner, heißen jeden Besucher herzlich willkommen.
In der Stadt selbst kann
man ein besonders interessantes Museum und eine Moschee aus der
Fatimidenzeit, die so genannte Lamati-Moschee, besuchen. Als
Ausgangspunkt für Besichtigungstouren nach Beni Hassan, Tell el
Amarna und Hermopolis Magna, ist El Minia ebenfalls bestens
geeignet. |
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Die Sehenswürdigkeiten von El Minia (El
Minya)
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Hermopolis Magna
Vor der Gleichstellung des ägyptischen Gottes Toth mit dem
griechischen Gott Hermes, hieß das ganze Gebiet Schmunu. Es hat
eine ca. 5000 Jahre lange Geschichte aufzuweisen und liegt rund 45
km südlich von El Minia, am West-Ufer des Nils. Schmunu war die
Hauptstadt des Hasengaues, dem 15 . oberägyptischen Gaues und die
Bevölkerung verehrte den Gott Toth. Dieser geschichtsträchtige Ort
gilt auch als der Heimatort der Urgötter und von hier stammt auch
die Geschichte vom Ur-Ei, aus dem das Leben entstand. laut dieser
theologischen Lehre wurde in Hermopolis die Welt erschaffen. Die
noch erhaltenen Ruinen der einst mächtigen Tempelanlagen lohnen
einen Besuch. |
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Tuna el Gebel
Schmunus Nekropole liegt rund 10 km westlich von Hermopolis
Magna. Der Gesamteindruck wird durch einen Mischstil geprägt, der
vor allem in den Grabtempeln und Totentempeln zum Ausdruck kommt,
die sich rund um den Tempel des Petosiris ansiedelten und zu einer
richtigen Totenstadt wurden. |
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Grabtempel des Petosiris
Dieser Grabtempel wurde als Familiengrab ca. 300 v.Chr. für
Petosiris, den Hohepriester von Hermopolis, errichtet. Dieses
Bauwerk ist von besonderem kunstgeschichtlichen Wert. Kaum ein
anderes ägyptisches Monument zeigt mit solcher Deutlichkeit den
griechischen Einfluss, der nach und nach in die Lebensart der
Ägypter einsickerte. Der Grabtempel der aus Vorhalle und Kapelle
besteht, bietet hochinteressante Darstellungen. Der Sarg des
Petosiris kann im Museum in Kairo besichtigt werden. |
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Grabtempel der Isidora
Isidora war die Tochter eines ptolemäischen Hohenpriesters.
Dieses Grabhaus ist mit einer vollständigen Wohnhausausstattung
aus bemaltem Gips eingerichtet. Beachtenswert ist der gute Zustand
der Mumie der Isidora, die im Grabtempel ausgestellt ist. |
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Schöpferwerk
Bei seiner Entdeckung war dieses Schöpferwerk oder auch Sakija
genannt noch voll funktionstüchtig. In den dazugehörigen 35 m
tiefen Brunnen kann man bequem, bis zur Mitteletage,
hinuntersteigen. Dieses riesige Wasserrad wurde in der römischen
Zeit gebaut und war die einzige Wasserquelle in der ganzen
Nekropole. |
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