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Tell el Amarna
Die Geschichte von Tell el Amarna
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Diese Residenzstadt, die vom so genannten Ketzerkönig Echnaton (Amenophis
IV.) im Protest gegen den Götterkult neu gegründet wurde, um
ausschließlich dem Sonnengott Aton zu huldigen, liegt rund 50 km
südlich von El Minia am östlichen Nilufer. Vom Zentrum der Stadt
sind Reste der Tempelanlagen und der Königspaläste erhalten. Diese
Zwischenperiode wird auch als Amarna Zeit bezeichnet, die
hervorragende künstlerische Darstellungen hervorgebracht hat.
Unter anderem auch die berühmte Büste der Nofretete, die im Museum
in Berlin zu sehen ist. Nach Echnatons Tod (1364 - 1347 v.Chr.)
wurde die neu gegründete Residenzstadt verlassen und der Hof von
seinem Schwiegersohn Tut-ench-Amun nach Theben zurückverlegt.
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Grabanlage von Tell el Amarna
Von den 25 Felsengräbern die sich in die Nord- und Südgruppe
aufteilen sind, durch die Verlegung der Residenz, viele nicht
fertig gestellt worden. Auffallend ist aber, dass die Gräber am
Ostufer errichtet wurden. Auch sind die Wandbilder, die in einer
künstlerischen Freiheit zusammen mit einem neuen Sprachstil
gestaltet wurden, einzigartig. |
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